Natürlich Wohnen

Viel mehr als nur ein Trend: Wohnen mit allen Sinnen.

Natürlich Wohnen

Natürlich Wohnen hat sich als Trend etabliert. Aus Wohnjournalen, Internetportalen und Blogs ist der Naturlook nicht mehr wegzudenken. Möbel aus massivem Holz gewinnen mittlerweile renommierte Preise für Design und Innovation. Woher kommt das? Klimaschutz ist das große Thema unserer Zeit und viele Menschen möchten auch mit der Wohnungseinrichtung ihren Teil zum Erhalt einer lebenswerten Umwelt beitragen. Natürlich Wohnen ist aber vor allem eins: harmonisch aus sich heraus. Ein Bett aus massivem Holz im Schlafzimmer mit seinen sanften Farben und der sinnlich weichen Oberfläche vermittelt Geborgenheit. Ein Tisch aus massivem Holz strahlt Kraft aus, er ist der Ruhepol jeder geselligen Runde. Eigentlich unbezahlbare Eigenschaften für das Wohlfühlerlebnis zuhause. Nicht jeder Naturlook ist allerdings ‚echt Natur‘ und nicht jedes Holzmöbel ist ökologisch. Es lohnt, genauer hinzusehen.

Was sind Biomöbel, Öko-Möbel, nachhaltige Möbel?

Die Begriffe „Biomöbel“ und „ökologisches Möbel“ sind nicht gesetzlich geschützt. Sie tauchten in den 80er Jahren erstmals auf und standen für Möbel aus Holz, die umweltfreundlich und gesundheitsverträglich sein sollten. Alternative Konzepte wie Recyclingmöbel mal außen vorgelassen, dürften die meisten darunter heute ein Möbel aus Holz, enger gefasst, aus massivem Holz verstehen. Aus dem Marketing stammen ferner Begriffe wie ‚Naturmöbel‘ oder ‚Naturholz-Möbel‘. Erst später kam der Begriff „nachhaltige Möbel“ hinzu. Dazu zählen auch soziale und wirtschaftliche Aspekte.

Wir vom ÖkoControl – Verband ökologischer Einrichtungshäuser e.V., einem Zusammenschluss von etwa 40 unabhängigen Fachhändlern, setzen Nachhaltigkeit mit natürlichen Materialien um. Wir haben schon 1994 eigene Kriterien entwickelt, unsere ÖkoControl Kriterien für natürliche, nachhaltige Möbel, nach denen wir jedes Möbelstück abklopfen, das wir in unseren Häusern verkaufen.

Was ist der Vorteil von unseren ökologischen Massivholzmöbeln?

Nur wenige Bereiche können Sie so frei nach Ihren Bedürfnissen gestalten wie das eigene Zuhause. Nachhause kommen und sich mit Dingen umgeben, die Wert und Bestand haben, erdet und regeneriert von Grund auf, davon sind wir überzeugt. Darum setzen wir bei unseren ökologischen Massivholzmöbeln nicht auf kurzfristige Trends, sondern ganz auf zeitloses Design.

Ein rundum sinnliches Erlebnis

Holz hat einen unnachahmbar feinen, natürlichen Duft. Sind sie nur geölt oder gewachst, fühlen sich Holzoberflächen warm und handschmeichelnd weich an. Und weil kein Baum dem anderen gleicht, ist jedes Möbel aufgrund seiner individuellen Maserung etwas Besonderes, ein Unikat.

Kein Fake – echt massiv

Bei uns ist nichts „als ob“. Ein Bett in Buche massiv etwa besteht ausschließlich aus dem gewachsenen Buchenholz oder aus aneinander geleimten Buchenholzlamellen oder -stäben. Andere Hölzer, z.B. als Furniere, dürfen dafür nicht verwendet werden. Rückwände und Schubladenböden dürfen bei Massivholzmöbeln aus Sperrholz sein, das ist aus konstruktiven und aus ökologischen Gründen auch sinnvoll.

Materialgerechte Verarbeitung

Massivholz „arbeitet“: Je nach Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit dehnt es sich aus oder schrumpft. Um diese Bewegungen auszugleichen, haben unsere Lieferanten geeignete Verarbeitungs- und Verbindungstechniken entwickelt. Damit Sie sich möglichst lange an unseren Möbeln erfreuen können, gelangen nur beste und sorgfältig vorbehandelte Holzqualitäten in die Produktion.

Gesundheitsverträgliche Qualität

Gezielt schadstoffarme Herstellung und Verarbeitung tragen zur gesunden Raumluft bei und belasten Ihr Wohnumfeld so wenig wie möglich.

Unser Möbel bedeuten Qualität, in der Sie gut leben können, weil solche Möbel Ihrer Gesundheit nicht schaden. Qualität, an der Sie lange Freude haben, weil sie von Herstellern gefertigt wird, die noch etwas von Handwerkskunst verstehen. Qualität, die Ihnen ganz berechtigt das Gefühl gibt, nicht nur für sich, sondern auch für die Umwelt etwas Gutes getan zu haben.

Ist Holz ein nachhaltiger Werkstoff?

Holz ist theoretisch ein unendlicher Rohstoff, weil Bäume nachwachsen. Wälder sind die ‚grüne Lunge‘ unserer Erde, denn Sie entnehmen der Luft das Klimagas Kohlendioxid (CO2), das sie für die Energiegewinnung benötigen. Wenn ein Holzmöbel irgendwann einmal thermisch entsorgt wird = verbrannt wird, setzt es nur so viel CO2 wieder frei, wie der Baum im Laufe seines Wachstums aufgenommen hat. Das klingt klimaneutral und ist es in der Tat.

Die gute Bilanz kann allerdings in Schieflage geraten. Wenn Wälder nicht nachhaltig bewirtschaftet werden, also mehr geschlagen als wieder aufgeforstet wird, verschwinden diese Wälder und können kein CO2 mehr binden. Holz, das illegal durch Raubbau gewonnen wird, schadet so der Umwelt. Wenn das Holz einmal quer über den Globus vom Forst bis zum Möbelproduzenten gebracht werden muss, wird beim Transport sehr viel CO2 in die Atmosphäre abgegeben. Selbst wenn sich für jedes Transportmittel elektrische Antriebe durchsetzen würden, bedeuten lange Strecken immer noch einen höheren Energieverbrauch.

Wälder, in denen unkontrolliert Pestizide gegen Schädlingsbefall eingesetzt werden, schaden dem fragilen Ökosystem vor Ort. Pestizidbehaftetes Holz kann je nach Art des Pestizids die Gesundheit des Menschen leicht bis schwer schädigen. Eingesetzte Pestizide könnten aber auch ins Grundwasser gelangen, sich mit dem Grundwasser über große Distanzen verbreiten – und damit letztlich wieder dem Menschen schaden.

Holz zu verwenden ist also nur dann wirklich nachhaltig, wenn alle Faktoren stimmen: kein Raubbau, Pestizideinsatz nur im äußersten Notfall, möglichst regionaler Bezug.

Warum Produktion in Europa?

Die ÖkoControl Mitglieder verkaufen nur Möbel von Herstellern, die in Deutschland oder europäischen Nachbarländern produzieren. So können wir sichergehen, dass strenge Umweltschutzauflagen und soziale Mindeststandards für die Beschäftigten gelten.

Wir pflegen langjährige Beziehungen zu unseren Lieferanten und kennen die Betriebe durch eigene Besuche. Wir wissen: diese kleinen- und mittelständischen Betriebe sind aus Überzeugung ‚Öko‘, es sind die Öko-Pioniere in ihrer Branche. Sie sind der wirtschaftliche Motor für ihre Region, mit vorbildlicher Mitarbeiterpolitik und Ausbildungsoffensiven.

Die regionale Produktion mit möglichst regionalen Rohstoffen reduziert aber auch die Transportkilometer erheblich und trägt so zum Klimaschutz bei.

Die ÖkoControl-Kriterien
für Massivholzmöbel

Der ÖkoControl Verband hat klare Ansprüche
an ein ökologisches Möbelstück aus Holz:

Die ÖkoControl-Kriterien
für Massivholzmöbel

Der ÖkoControl Verband hat klare Ansprüche
an ein ökologisches Möbelstück aus Holz:

  • Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft

  • am besten Massivholz (gewachsene, Leimholz- oder Dreischichtplatte)

  • für Rückwände oder Schubkastenböden Sperrholz

  • keine Spanplatte

  • bei Betten Metall nur für Eckverbindungen und Füße

  • ‚offenporig‘ behandelt (= nicht lackiert)

  • Öle und Wachse auf natürlicher Basis

  • benutzerfreundlich, leicht zu pflegen und zu reparieren

  • Produktion in Deutschland/Europa

Mehr über die ÖkoControl Kriterien für Massivholzmöbel